Lärm, Stress und ständige Reizüberflutung setzen manchen Menschen so sehr zu, dass sie krank werden. Die Besinnung auf sich selbst und den Rhythmus seines Atems hilft dem Körper, Stress abzubauen.
In nervenaufreibenden Situationen werden Stresshormone wie Adrenalin und Glukokortikoide freigesetzt. Werden diese Hormone sehr häufig ausgeschüttet - wie dies bei nervösen Menschen der Fall ist - können sie das Immunsystem schwächen und zu chronischen Erkrankungen führen.

Konzentration auf den Atem
Mit buddhistischen Meditationstechniken soll die Balance zwischen Anspannung und Entspannung wiederhergestellt werden. Gestresste Menschen sollen in einem ersten Schritt lernen, ihre Sinne für die Signale des Körpers zu sensibilisieren. Bei der Meditation werden äußere Reize ausgeblendet. Schon die Konzentration auf den eigenen Atemrhythmus kann beruhigend wirken.
Body-Scan-Verfahren
In einem zweiten Schritt wird der Körper im so genannten „Body-Scan-Verfahren" von den Haaren bis zu den Zehenspitzen erkundet. Allfallige dabei auftretende Schmerzen werden ignoriert.
Im Alltag leicht anwendbar
Dazu werden durch die Besinnung auf den Körper die Selbst-heilungskräfte stimuliert. Die Ausschüttung von Stresshormonen lässt nach, dadurch verbessert sich das Immunsystem.
In der Folge reagiert der Körper auch anders - nämlich widerstandsfähiger - auf Strapazen. Diese Meditationstechniken lassen sich auch im Alltag jederzeit anwenden, etwa während der Fahrt mit der Straßenbahn oder nach dem Spaziergang auf einer Parkbank.