Anti-Stress-Programm

Das Aufwachen am Morgen

Fangen wir gleich einmal beim morgendlichen Aufwachen an. Versuchen Sie auf alle Fälle rechtzeitig aufzuwachen, den Wecker lieber etwas früher als zu spät zu stellen, und stehen Sie beim Läuten des Weckers auch tatsächlich auf. Viele Menschen, die man oft wenig liebevoll „Morgenmuffel" nennt, versuchen täglich, dem Wecker noch ein paar Minuten oder gar ein Viertelstündchen abzutrotzen, ihn auf vielfältige Weise zu überlisten. Aber in Wirklichkeit betrügen sie sich nur selbst damit, denn die fehlende Zeit muss dann ja doch eingeholt werden, und schon nimmt der tägliche Stress seinen Anfang.

Der Spaß beginnt im Bad

Morgens nach dem Aufwachen dehnen sich Hund und Katze erst einmal kräftig. Sie beseitigen damit die Muskelverspannungen, die durch das längere Liegen entstanden sind, die Muskeln werden wieder gebrauchsfähig gemacht. Besser kann dies Ziel erreicht und gleichzeitig die Muskulatur mit Sauerstoff versorgt und der Kreislauf in Gang gebracht werden, wenn Sie sich gleich nach dem Aufstehen zu einigen einfachen gymnastischen Lockerungsübungen entschließen können.

Das Anti-Stress-Frühstück für einen guten Tag

Wichtig ist, dass Sie das Frühstück in einer ruhigen Atmosphäre einnehmen können. Sie sollten genügend Zeit einplanen für die Vorbereitung und auch für das Frühstücken selbst. Während des Frühstücks sollten nach Möglichkeit andere, vor allem ablenkende Tätigkeiten unterbleiben, wie z.B. Zeitung lesen, Pläne aufstellen für Einkaufen und Arbeit usw. Ein ruhiges Gespräch mit dem Lebenspartner könnte eher für die notwendige innere Ruhe sorgen, die ein Arbeitstag erfordert.

Stressfreier Weg zur Arbeit

Bei unserem Ziel, unnötige Hetze zu vermeiden, ist es selbstverständlich, dass man das Haus morgens für den Weg zur Arbeit rechtzeitig verlässt. Lieber ein wenig zu früh zur Arbeitsstelle gelangen, als in Gefahr kommen, wegen Verspätung vielleicht Nachteile zu erleiden. Oft kann man die gewonnene Zeit dann nutzen, sich noch in Ruhe auf die Arbeit einzustellen oder ein Gespräch mit ein paar Kolleginnen oder Kollegen zu führen. So etwas kann durchaus entspannend sein und die Arbeitsatmosphäre verbessern.

Stressvermeidung am Arbeitsplatz

Kaum ein Bereich ist heute so stressträchtig wie der Arbeitsplatz. Auch hier gilt, dass es nicht die körperliche Tätigkeit ist, die den krankmachenden Dis-Stress verursacht, sondern Zeitdruck, gleichförmige und unpersönliche Arbeit, fehlende Kommunikation, Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern, Vorgesetzten usw. Eine befriedigende Arbeit, deren Tempo man selbst bestimmen kann, deren Ergebnis einen mit Befriedigung und Stolz erfüllt, ist heutzutage kaum mehr möglich. Der Sinn der Arbeit kann nicht mehr erfasst werden, statt dessen erfährt man nur Zeitdruck und äußere Zwänge.

Feierabend - freie Zeit für die Gesundheit

Ist es nicht gelungen, den Ärger aus dem Büro in ruhigen Gesprächen auszuräumen, sollten Sie zunächst gleich zu Hause mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin darüber sprechen. Das ist besser und gesünder, als den Ärger in sich hineinzufressen, unleidlich herumzusitzen oder die aufgestauten Aggressionen an Ihrer Familie auszulassen.

Eine gute Nacht

Schlaf ist kein Zustand der Bewusstlosigkeit, sondern eine sehr aktive, vom Gehirn gesteuerte Leistung des Organismus. Schlaf hilft, Körper und Seele zu regenerieren, damit sie mit den Aufgaben des Tages besser fertig werden können. Schon nach einigen Tagen des Schlafentzuges oder auch nur eines gestörten Schlafes zeigt sich, dass die Leistungskurve des Menschen enorm abnimmt und dass seine Anfälligkeit für Krankheit deutlich zunimmt.

Die Stressbremsen der Naturheilkunde

Neben natürlichen Heilmitteln, die aus Kräutern und anderen Pflanzen gewonnen werden, bietet sich auch eine Reihe von Entspannungstechniken zum Stress-Abbau an.

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